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Plastikmüll in den Ozeanen

Plastik in den Ozeanen

Das Problem des Plastikmülls in den Ozeanen ist ein mittlerweile international bekanntes Umweltproblem. In Strömungswirbeln sammeln sich Plastik und dessen Zersetzungsprodukte an und fügen sich zu einer erheblichen Verdichtung zusammen. Der Nordpazifikwirbel hat damit schon den Beinamen Großer Pazifikmüllfleck erhalten, welcher etwa der Größe Westeuropas entspricht. Und der ist nicht der Einzige! Das "Great Pacific Garbage Patch" zum Beispiel befindet sich zwischen Kalifornien und Hawaii. Eines der größten Probleme dieser „Müllteppiche“ ist, dass sie im Gegensatz zu „Plastikdeponien“ am Strand, nicht weiter auffallen, da sie meist wenige Meter unter der Oberfläche im Wasser schweben.

Die Kunststoffe im Meer werden relativ schnell durch Gezeiten und die Wirkung der Wellen in immer kleinere Stücke zerteilt, und teils durch Lichteinwirkung und die Freisetzung der enthaltenen Weichmacher auch spröde und brüchig. Sie zersetzen sich dann bis zu pulverkleinen Segmenten, die dann von Fischen, Meeressäugern und anderen Meeresbewohnern aufgenommen werden; Tüten, PET-Flaschen, Schaumstoffreste, Verpackungen, Einmalrasierer, Eimer, etc.; fein zermahlene Stückchen, unterhalb der Wasseroberfläche. Angefangen bei Planktonorganismen selbst, werden noch kleinere Bruchstücke und freigesetzte Chemikalien aufgenommen und besiedelt, und steigen so in der Nahrungskette immer weiter auf. So gelangt der  mit Giftstoffen angereicherte Plastikmüll letztendlich auch in die Lebensmittel für den menschlichen Verzehr.

In den Meereswirbeln sammelt sich unser Zivilisationsmüll. Laut Informationen der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und Wissenschaftlern der Sea Education Association (SEA) gibt es bisher keine genaue Schätzung der Größe dieser Gebiete, und man geht davon aus, dass Plastikmüll zu 70 Prozent auf den Meeresgrund sinkt. Schätzungen für  den Great Pacific Ocean Garbage Patch liegen bei einer Million Teilchen Kunststoff pro Quadratkilometer. Ca. 100 Millionen Tonnen Kunststoffmüll befinden sich somit in dem Müllstrudel.

Die Auswirkungen des Plastikmülls auf marine Ökosysteme sind unermesslich, ganz besonders auch größere Teile, die große Fische und Meeressäuger verletzen, und ihnen zur Falle werden können. Fische und Delfine bleiben häufig in weggeworfenen Fischernetzen hängen, Vögel verwechseln die Abfallstücke mit Futter, und auch Wale und Delfine fressen den Abfall.

Um die 80% des Plastikmülls gelangt über unsere Flüsse ins Meer, ca. ein Fünftel stammt aus über Bord geworfenem Schiffsmüll oder aus Frachtverlusten wie zum Beispiel 60.000 Turnschuhe des Frachters Hansa Carrier und 29.000 Spielzeugtiere des Frachtschiffs Tokio Express. Etwa alle drei Jahre kommen Portionen dieser verlorenen Waren in Alaska an. Auch Tsunamis wie zum Beispiel nach dem Tōhoku-Erdbeben in 2011, verteilen alle möglichen nicht abbaubare Gegenstände im Meer durch welches ein Müllteppich größer als Deutschland entstanden ist.

Die Entsorgung von Müll auf dem Meer ist mittlerweile verboten, und die Entsorgung von Müll in Häfen kostenlos. Das Verbot, Hausmüll über die Flüsse ins Meer zu entsorgen ist bisher jedoch nur ein Bestreben, und gerade in bestimmten Regionen schwierig durchzuführen. Und obwohl mittlerweile viele Verpackungshersteller mehr und mehr auf biologisch leichter abbaubare Kunststoffe und umweltverträglichere Polymere, Additive und Füllstoffe zurückgreifen, werden trotzdem jedes Jahr immer noch weltweit mehr als 225 Millionen Tonnen Plastik produziert.

 

 

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