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Wasserverschmutzung

Wasserbelastung

Wasser ist der Hauptbestandteil der inneren Umgebung eines Organismus. Für Menschen, deren Arbeit mit intensiver körperlicher Aktivität verankert ist, ist der Zustand des Wasser-Salz-Stoffwechsels eine wichtige physiologische Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der optimalen Leistung. Die Weltgesundheitsorganisation ruft die Aufmerksamkeit aller Regierungen der Welt auf die schlechte Qualität des Trinkwassers in den meisten Ländern. Etwa 70% der Proben aus der Wasserversorgung in Asien und Afrika erfüllen die hygienisch-chemischen Standards, und etwa 80% der bakteriologischen Normen, nicht.

In Europa erfüllen, aus hygienisch-chemischen Gründen, bis zu 30% der Proben von Quellen des Oberflächenwassers nicht die Hygienevorschriften, und bis zu 25% - aus bakteriologischen Gründen. Ein ernstes Problem sind die Wasserverteilungssysteme - viele Länder haben sehr schlecht entwickelte Systeme. Ein Memo der WHO besagt, dass von allen angezeigten Krankheitsausbrüchen im Jahr 2011, 77,3% "aquatischer" Natur waren, und in Zusammenhang mit dem schlechten Zustand der Wasser-Systeme, stehen. So gesehen kann die Qualität von Trinkwasser, zusammen mit einer Reihe anderer Faktoren, bei der Bestimmung der Wirksamkeit der menschlichen Tätigkeit, eine gewisse Rolle spielen.

Wasser ist die wichtigste Ressource unserer Erde. Es erhält die Ökosysteme, die Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen, sind. Die Verschmutzung unserer Seen, Flüsse, Meere, Aquifer und Grundwasserreservoire, ist global und international ein großes Problem. Man geht davon aus, dass unreines und verseuchtes Wasser die weltweit führende Ursache von Todesfällen und Krankheiten ist, und für den Tod von mehr als 14.000 Menschen täglich, verantwortlich ist. Wasserverschmutzung ist nicht nur in Entwicklungsländern ein Problem, sondern auch in Industriestaaten.

Jeden Tag werden laut der UN über 2 Millionen Tonnen Abwasser sowie industrielle und landwirtschaftliche Abfälle in die Weltgewässer entladen, und nach Schätzungen jährlich ca. 1.500 km³ Abwasser produziert. Der Mangel an ausreichenden sanitären Einrichtungen verunreinigt Wasserläufe weltweit, und ist eine der stärksten Formen der Wasserverschmutzung. Weltweit leben mehr als 2,5 Milliarden Menschen ohne ausreichende sanitäre Einrichtungen. Das biologische Befinden von Binnengewässern nimmt rapide ab. 24% der Säugetiere und 12% der Vögel an Binnengewässern sind als bedroht eingestuft.

In manchen Regionen, wie dem Mittelmeer und Madagaskar und anderen Inselgruppen im westlichen Indischen Ozean, sind mehr als 50% der einheimischen Süßwasserfischarten vom Aussterben bedroht, der weltweite Amphibienbestand zu fast einem Drittel. Die Aussterberate von Süßwasser-Arten ist fünfmal größer als die von terrestrischen Arten. Die Süßwasser-Ökosysteme erhalten eine große Anzahl der identifizierten Arten, darunter ein Viertel aller bekannten Wirbeltiere, und werden zunehmend durch die Probleme der Wasserqualität bedroht.

Alleine in Bangladesch sind fast 70 Millionen Menschen arsenbelastetem Grundwasser ausgesetzt, und natürlich vorkommende Arsenverschmutzungen im Grundwasser beeinflussen schon um die 140 Millionen Menschen in 70 Ländern auf allen Kontinenten. Mit den Millennium Development Goals, hat sich die internationale Gemeinschaft auf eine Halbierung der Bevölkerung ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser und Abwasserentsorgung bis zum Jahr 2015 verpflichtet. Das Erreichen dieses Ziels würde laut SIWI, The Stockholm International Water Institute, bei einem Wert von fast 750 Millionen US $, 322 Millionen Arbeitstage pro Jahr schaffen, woraus sich eine jährliche Kostenersparnis im Gesundheitssektor von 7 Milliarden Dollar und ein geschätzter wirtschaftlicher Nutzen von 84 Milliarden Dollar ergeben würde.

Arme Länder mit Zugang zu sauberem Wasser und Sanitärversorgung erleben laut einer Studie von Sachs ein schnelleres wirtschaftliches Wachstum als jene ohne: die jährliche Wachstumsrate in armen Ländern mit einen besseren Zugang zu sauberem Wasser und Sanitärversorgung betrug 3,7%, während ähnlich gestellte Länder ohne Zugang, ein jährliches Wachstum von nur 0,1% hatten. Laut UNO haben Investitionen in Hygiene und Trinkwasser hohe Renditen. Für jeden investierten Dollar gibt es einen projizierten Return von 3-34 Dollar an wirtschaftlicher Entwicklung. Die wirtschaftlichen Verluste durch den Mangel an Wasser und Abwasserentsorgung in Afrika werden auf 28,4 Milliarden Dollar geschätzt, was etwa 5% des BIP entspricht.

Rund 70% der unbehandelten Industrieabfälle in den Entwicklungsländern werden ins Wasser entsorgt, wo sie die bestehenden Wasserressourcen weiter verschmutzen. Laut einer Septoffstudie von 2006 kosten 500.000 verlassenen Minen in den USA 20 Milliarden Dollar an Verwaltung und Sanierung, und bei vielen dieser Mienen ist die erforderliche Dauer des Managements noch gar nicht absehbar. Laut der UNEP wurden 1996 in 30% der Grundwasservorkommen in 15 japanischen Städten chlorierte Lösungsmittel gefunden, manchmal bis zu 10 km von der Quelle entfernt. Für jede Einheit an Gold die produziert wird, wird auch eine Einheit Quecksilber emittiert, rund 1000 Tonnen Quecksilber pro Jahr!

Ein weiteres Problem der Wasserverschmutzung ist das Management der Landwirtschaft. In einem Vergleich von Haushalts-, Industrie- und landwirtschaftlichen Verschmutzungsquellen an der Küstenzone der mediterranen Länder, war die Landwirtschaft die leitende Quelle von Phosphorverbindungen und Sedimenten. Die Nährstoffanreicherung, meistens durch Stickstoff und Phosphor, aus landwirtschaftlichen Abflüssen, kann zum Abbau des Sauerstoffgehalts führen und Arten mit einem höheren Sauerstoffbedarf erschöpfen, was sich wiederum auf die Struktur und die Vielfalt der Ökosysteme auswirkt.  

Die häufigste chemische Verunreinigung der weltweiten Grundwasserreservoire ist Nitrat1. Der mittlere Nitratgehalt ist seit 1990 weltweit um geschätzte 36% gestiegen, mit den schlimmsten Werten im östlichen Mittelmeerraum und Afrika, wo sich die Nitratbelastung mehr als verdoppelt hat. Laut verschiedenen Umfragen in Indien und Afrika, enthalten 20-50% der Brunnen Nitrat1 Werte höher als 50 mg / l, in einigen Fällen bis zu mehreren hundert Milligramm pro Liter.

Durch die übermäßige Grundwasserentnahme in bestimmten Regionen ist das Grundwasser teils mehrere Kilometer von den Küsten entfernt schon versalzen. Und in einigen Regionen sind Grundwasserreservoire wie zum Beispiel der  Disi Aquifer in Jordanien und Saudi Arabien, einem 30.000 Jahre altem Reservoir, 320 Kilometer lang und 500 Meter tief, aus dem jährlich 90 Millionen m³ Wasser extrahiert werden, so erschöpft, dass durch natürliche Uranablagerungen das Wasser jetzt mit bis zu fünfzehnfacher Überschreitung der Grenzwerte, radioaktiv strahlt.

Auch zu hohe Konzentrationen von natürlich vorkommenden Stoffen können negative Auswirkungen auf die aquatische Flora und Fauna haben. Sauerstoffabbauende Substanzen zum Beispiel können sowohl natürlich pflanzlich sein, wie Laub, als auch künstliche Chemikalien. Andere Substanzen können eine Trübung erzeugen, die das Licht blockiert und das Pflanzenwachstum stört. Die Verunreinigungen, die zur Wasserverschmutzung führen, umfassen ein breites Spektrum von Chemikalien, Krankheitserregern und verschiedenen organischen Substanzen, und während viele der Chemikalien und Substanzen, z. B. Calcium, Natrium, Eisen, Uran, etc., natürliche Vorkommen sind, kann eine zu hohe Konzentration zur Versuchung des Wassers führen.

Die Grundversorgung mit Trinkwasser und hygienischen Sanitäreinrichtungen bleibt eine unserer größten Herausforderungen. Verseuchtes Wasser ist eine der Hauptursachen von Krankheit, Tod, menschlicher Armut und Krieg, und die Qualität des Wassers baut sich durch das globale Bevölkerungswachstum, voranschreitende Urbanisation, Bodennutzung, den wachsenden Einsatz von Chemikalien und Medikamenten, und Faktoren, aus dem Klimawandel resultierend, mit erschreckender Geschwindigkeit weiter ab. Laut Berichten zu Folge, ist der Wasservorrat pro Kopf seit 1970 um mehr als ein Drittel gesunken, während sich der Wasserkonsum in den letzten 50 Jahren verdoppelt hat. Und, die Qualität des Wassers sinkt rapide ab!

Laut den Millennium Development Goals Report 2012 haben 783 Millionen Menschen oder 11 Prozent der Weltbevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, und laut UN sind über 2,7 Milliarden Menschen in 46 Ländern, mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung, ohne Sanitäranlage und ohne Abwasserentsorgung. Obwohl das MDG Trinkwasserziel fünf Jahre früher als geplant erreicht wurde, könnten immer noch weitere 1,5 Milliarden Menschen in 56 anderen Ländern schon bald vor derselben Situation stehen, in der es keinen Zugriff auf Trinkwasser mehr gibt, ganz besonders in Regionen wie Subsahara-Afrika, wo schon jetzt mehr als 40% aller Menschen ohne sauberes Trinkwasser leben.

Durchfall die häufigste Ursache für Krankheit und Tod, und 88 Prozent der daraus resultierenden Todesfälle sind auf einen mangelnden Zugang zu sanitären Einrichtungen, zusammen mit einer unzureichenden Verfügbarkeit von Wasser für Hygiene und verschmutztes Trinkwasser, zurückzuführen. Rund 2.000 Kinder unter fünf Jahren sterben täglich an Durchfall durch verseuchtes Trinkwasser und mangelnde Sanitäranlagen, mit 24 Prozent der Todesfälle allein in Indien.

Im Jahr 2010 alleine starben über 800.000 Kinder an durch verseuchtes Wasser verursachten Durchfall Erkrankungen. Laut UNICEF gab es allein in der 2010-2011 ausgebrochenen Choleraepidemie in Haiti mehr als 500.000 Erkrankungen und 7.000 Todesfälle. Insgesamt stieg die Zahl der Cholera-Fälle für das Jahrzehnt 2000-2010 um 130%, und laut WHO (World Health Organization) könnte die Bereitstellung von modernen Sanitätsanlagen und sauberem Trinkwasser Durchfall Erkrankungen um 90% senken.

Laut UNICEF tritt etwa die Hälfte der Todesfälle von Kindern unter fünf in nur fünf Ländern auf: Indien, Nigeria, der Demokratischen Republik Kongo (DRC), Pakistan und China. Mit der Wasserverfügbarkeit allgemein, sind Kuwait, der Gaza Streifen und die Vereinten Arabischen Emirate am schlimmsten betroffen. Aber auch wasserreiche Staaten bleiben nicht verschont. Unreines und auch schadstoffbelastetes Wasser kann eine Reihe von Krankheiten mit schwerwiegenden Folgen verursachen, die sich oftmals erst Jahre nach Konsum von belastetem Wasser bemerkbar machen.

Sauberes und gesundes Trinkwasser ist weltweit eine Mangelware, und die Situation der Wasserversorgung wird eher schlimmer als besser und die Langzeitwirkung von Schadstoffen, Medikamentenresten und anderen Chemikalien auf unseren Körper sind noch bei weitem nicht vollständig ausgetestet. Die Belastung unseres Trinkwassers nimmt mit rasanter Geschwindigkeit zu: Blei löst sich von Leitungen und Armaturen. Folge: Entwicklungsstörungen bei Kindern. Stadtwasser wird chloriert. Folge: Krebs, Verhärtung der Arterien, Hautausschläge, Asthma, Allergien, etc. Pestizide, Medikamentenreste, Chemikalien usw. erhöhen das allgemeine Krebsrisiko, und Nitrat aus Abwässern und Düngemitteln verringert die Sauerstoffversorgung des Bluts. Weitere Auswirkungen der Verschmutzung von Trinkwasser sind unter anderem Zahnverlust und Knochenschwund, kann die menschliche Blutstruktur verändern, Antibiotikaresistenzen in bestimmten Krankheitserregern, embryonale Anomalien bei Menschen und Tieren sowie das Risiko einer Infektion durch Bakterien wie Legionellen und E. Coli.

Auch organische Kohlenstoffverbindungen stellen verschiedene Probleme dar: Mineralöle, Pestizide, Lösemittel und chlororganische Verbindungen, deren schnellere Auswirkungen unter anderem Übelkeit, Kopfschmerzen und Erblindung sind, während die langfristige Einwirkung auf den Körper Krebs verursachen kann. Selbst „moderne“ Industrieländer wie Deutschland oder die USA haben es mit mangelnder Wasserqualität zu tun. Laut einer Studie der UNESCO zur weltweiten Wasserqualität beispielsweise, liegt Deutschland auf Platz 57, die USA auf Platz 12, und Belgien, der Sitz der EU, auf dem letzten Platz weltweit, was zum großen Teil an Pflanzenschutzmitteln und Medikamentenrückständen liegt.

Die Weltgewässer bedecken rund 70% der Erdoberfläche und jede Chemikalie, jeder Abfall und jedes Abwasser kehrt irgendwann zurück in die Natur. Fazit: Es ist höchste Zeit umzudenken!

 

 

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